— Klinische Psychologie · Diagnostik & Beratung
Meine Leistungen
Fundierte Diagnostik, ehrliche Beratung – damit Sie und Ihr Kind den richtigen Weg finden.
9+
Jahre Erfahrung in Diagnostik & Beratung
250+
betreute Kinder, Jugendliche und Familien
01 — Diagnostik
Entwicklungsdiagnostik
Wenn in der Entwicklung eines Kindes Auffälligkeiten auftreten, sollte ehestmöglich eine umfassende Diagnostik durchgeführt werden. Diese versucht — basierend auf der Symptombeschreibung — mögliche Ursachen des Verhaltens zu bestimmen und bildet die Basis für eine fundierte Beratung hinsichtlich gezielter Fördermaßnahmen bzw. Therapien.
In der Entwicklung von Kindergarten- bzw. Vorschulkindern kann das z.B. eine logopädische oder ergotherapeutische Behandlung sein. Je umfassender und genauer die Diagnostik erfolgt, desto gezielter und zumeist auch kürzer wird die darauf aufbauende Behandlung sein.
Zielgruppe
Angebot
✓ Diagnostik von Entwicklungsauffälligkeiten bzw. -verzögerungen
✓ Diagnostik von Lernschwierigkeiten
✓ Schulische Vorläuferfertigkeiten (Konzentration, Arbeitsverhalten, Vorläufer des Lesens und Schreibens)
Was wird überprüft?
✓ Motorik
✓ Sprache
✓ Visuelle Wahrnehmung
✓ Auditive Wahrnehmung
✓ Lernen und Gedächtnis
✓ Sozial-emotionale Entwicklung
✓ Kognitive Entwicklung
Ziel ist es, den weiteren Entwicklungsverlauf des Kindes so früh wie möglich positiv zu beeinflussen — durch gezielte Förderung und individuelle Therapieempfehlungen.
02 — Diagnostik
Einschulungsdiagnostik
In Österreich beginnt die allgemeine Schulpflicht mit dem sechsten Lebensjahr. Die Schulreife — maßgeblich bestimmend für den Schulerfolg — stellt sich bei jedem Kind unabhängig von seinem Lebensalter zu einem unterschiedlichen Zeitpunkt ein.
Schulreifetests prüfen, ob ein Kind den Anforderungen in der Schule gewachsen ist. Sie sollen verhindern, dass noch nicht schulfähige Kinder eingeschult und somit überfordert werden. Neben der regulären Einschulung können Eltern auch eine vorzeitige Aufnahme beantragen.
Zielgruppe
Was wird überprüft?
✓ Kognitive Fähigkeiten
✓ Soziale und emotionale Reife
✓ Grundfertigkeiten (z.B. Formen nachmalen, Mengen legen)
✓ Allgemeine Schulfähigkeit
Die Schulreife ist nicht allein eine Frage des Alters. Eine fundierte Diagnostik schützt Ihr Kind vor Überforderung — und gibt Ihnen als Eltern Sicherheit bei dieser wichtigen Entscheidung.
03 — Diagnostik
Lernschwierigkeiten
Individuelle Lernschwierigkeiten fallen dann auf, wenn SchülerInnen negative Abweichungen zeigen — von früheren schulischen Leistungen, von gesetzten Erwartungen oder in Bezug auf Leistungen der MitschülerInnen innerhalb eines Klassenverbandes.
Lernschwierigkeiten sind in der Regel multifaktoriell bedingt. Neben der testdiagnostischen Abklärung sind ein umfassendes Anamnesegespräch sowie eine Verhaltensbeobachtung notwendig, um ein vollständiges Bild zu erhalten.
Zielgruppe
Mögliche Ursachen
✓ Begabung, Interesse, allgemeine Lernmotivation
✓ Konzentrationsfähigkeit (z.B. ADS/ADHS)
✓ Individuelle Beziehung zur Lehrperson, Unterrichtsklima
✓ Familiäre Situation, kritische Lebensereignisse (z.B. Trennung/Scheidung der Eltern)
Das Ziel ist nicht eine Etikettierung, sondern das Verstehen: Was steckt wirklich dahinter? Und welche konkreten Maßnahmen helfen diesem Kind in dieser Situation?
04 — Diagnostik
Legasthenie & Dyskalkulie
Teilleistungsstörungen sind Schwächen neuropsychologischer Fähigkeiten, die trotz guter bzw. durchschnittlicher Intelligenz auftreten. Sie verursachen Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens, Schreibens und/oder Rechnens. Die Ursachen können vielfältig sein: genetische Faktoren, Wahrnehmungsschwächen, mangelnde kognitive Lernvoraussetzungen oder soziale Einflüsse.
Hinweise auf Legasthenie
✓ Zahlreiche Buchstabenverwechslungen (b–d, p–d)
✓ Auslassen, Ersetzen oder Hinzufügen von Buchstaben oder Silben
✓ Langsame Lesegeschwindigkeit, schlechte Lesegenauigkeit
✓ Schwierigkeiten, Gelesenes wiederzugeben
Hinweise auf Dyskalkulie
✓ Fehlendes Mengen- und Größenverständnis, Zählfehler
✓ Fehlendes Verständnis des Stellenwertsystems
✓ Deutliche Defizite bei den Grundrechnungsarten
Das Ergebnis der Diagnostik wird in einem Gutachten verschriftlicht, das die Grundlage für den Nachteilsausgleich in der Schule und für gezielte Fördermaßnahmen darstellt.
05 — Diagnostik
ADHS
ADHS ist eines der am häufigsten diagnostizierten — und gleichzeitig am häufigsten missinterpretierten — Bilder im Kindesalter. Nicht jedes unruhige Kind hat ADHS, und nicht jedes Kind mit ADHS ist unruhig.
Ziel der Diagnostik ist eine differenzierte Einschätzung: Was sind die tatsächlichen Stärken und Herausforderungen dieses Kindes? Welche Unterstützung ist wirklich sinnvoll?
Zielgruppe
Was die Diagnostik umfasst
✓ Standardisierte Testverfahren zur Aufmerksamkeit und Konzentration
✓ Umfassendes Anamnesegespräch mit Eltern
✓ Differenzialdiagnose: Abgrenzung zu anderen Ursachen (z.B. Lernschwierigkeiten, familiäre Belastung)
✓ Verhaltensbeobachtung
✓ Selbst- Eltern- und Lehrerfragebögen
Das Ergebnis der Diagnostik enthält immer konkrete Handlungsempfehlungen für Eltern und Schule — keine Diagnose ohne Wegweiser.
06 — Diagnostik
Hochbegabungsdiagnostik
Von intellektueller Hochbegabung spricht man ab einem IQ von 130 bzw. einem Prozentrang von 98 — das betrifft ca. 2% aller Personen. Ein hochintelligentes Kind muss aber nicht zwingend herausragende schulische Leistungen erzielen. Dazu braucht es auch Motivation, Interesse, günstige Arbeitsbedingungen und ein förderliches familiäres Umfeld.
Ziel der Diagnostik ist nicht, einen IQ-Wert zu bestimmen, sondern vor allem das Intelligenzprofil zu interpretieren. Der Fokus liegt auf den herausragenden Leistungsmöglichkeiten, um davon ausgehend gezielte Fördermaßnahmen abzuleiten.
Mögliche Anzeichen für Hochbegabung
✓ Frühe sprachliche Ausdrucksfähigkeit
✓ Sehr frühe Lesefähigkeit
✓ Gute Merkfähigkeit
✓ Häufiges Diskutieren über Regeln und abstrakte Themen
✓ Langeweile und Unterforderung in der Schule
✓ Spezialinteressen in der frühen Kindheit (Weltall, Tiere, Fahrzeuge etc.)
Hochbegabung braucht Förderung, keine Überförderung. Die Diagnostik zeigt auf, wo die Stärken liegen — und wie das schulische und private Umfeld optimal gestaltet werden kann.
07 — Diagnostik
Schul-, Studien- and Berufswahldiagnostik
Im Rahmen der Eignungsdiagnostik werden aktuelle Fähigkeiten, Begabungen, Potenziale und Interessen erhoben — um die optimale Passung zu einer Schule, einem Studium oder einem Beruf aufzeigen zu können.
Schulübertrittstests helfen, das Misserfolgsrisiko beim Wechsel in eine weiterführende Schule abzuschätzen. Die Studienwahldiagnostik richtet sich an MaturantInnen und an Studierende, die einen Studienwechsel andenken.
Zielgruppe
Die Diagnostik liefert Aussagen über
✓ Begabungen, Potenziale und Interessen
✓ Selbstbild und Studienmotivation
✓ Erwartungen an Studium und Beruf
✓ Mögliche Erfolgswahrscheinlichkeiten in bestimmten Berufsfeldern
Die Schul- Studien- und Berufswahl sind die bedeutendsten Weichenstellungen im Leben eines Menschen. Die Diagnostik stellt sicher, dass diese Entscheidung auf einer soliden, objektiven Basis getroffen wird.
08 — Diagnostik
Erziehungsberatung & Elternberatung
Erziehungsberatung als Teil der psychologischen Beratung versteht sich als kurzfristige Hilfestellung bei Unsicherheiten in Hinblick auf die Erziehung eines Kindes. Ziel ist es, die Probleme im System der Familie zu klären, deren Ursachen zu identifizieren und gemeinsam Lösungen zu finden.
Jede Familie hat unterschiedliche Voraussetzungen, eigene Charaktere und eingespielte Verhaltensmuster. Erziehungsberatung kann deshalb nur individuelle Beratung sein — sie fokussiert auf den Zielen, die von den Eltern selbst formuliert werden und versucht Ressourcen zu aktivieren.
Mögliche Anlässe
✓ Entwicklungsverzögerungen, Sprachstörungen
✓ Auffälligkeiten im Sozialverhalten (Kindergarten, Schule)
✓ Schulschwierigkeiten, Leistungsabfälle, Hochbegabung
✓ Familiäre Konflikte, Trennung / Scheidung
✓ Pubertätsbedingte Konflikte
✓ Essstörungen, Ängste, Schulangst
✓ Veränderte Persönlichkeit des Kindes
Mögliche Ursachen für Erziehungsschwierigkeiten
✓ Unterschiedliche Werte der Eltern
✓ Einfluss unterschiedlicher Erziehungsstile
✓ Konträre Auffassungen über die Bedürfnisse der Kinder
Dauer: Von einzelnen Beratungsgesprächen bis zu einer kurzfristigen Begleitung von 6–8 Einheiten — je nach Bedarf.
09 — Diagnostik
Webinare
Monatlich finden Online-Webinare statt, an denen Eltern ortsunabhängig und live via Plattformen wie Zoom oder MS Teams teilnehmen können. Im Mittelpunkt stehen Themen, die Eltern wirklich beschäftigen: Lernen, Schule und Erziehung — aus der Doppelperspektive einer Klinischen Psychologin und Gymnasiallehrerin.
Zielgruppe
Die Themen wechseln monatlich und werden vorab auf Instagram zur Abstimmung gestellt. So entscheiden die Eltern selbst mit, was als Nächstes behandelt wird.
Thematische Schwerpunkte:
- Erziehungsfragen und Herausforderungen im Familienalltag
- Lernen, Lernentwicklung, Lernschwierigkeiten und Lernmotivation
- Schule, Schulanforderungen und individuelle Schullaufbahnen
- Potenzialentwicklung und individuelle Förderung
- Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter
- Pubertät
- und vieles mehr
Format: Live-Webinar ca. 90- 120 Minuten inkl. Frage-Runde
TeilnehmerInnen: 20-40 Personen pro Webinar
Preis: 70-90 € pro Person · Early-Bird-Preis für Vorgemerkte